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Trimmen

Das abgestorbene Deckhaar wird mit dem Daumen und Zeigefinger, oder einem stumpfen Trimmesser in Wuchsrichtung gezupft. Manche benutzen zur Unterstützung auch einen Bimsstein.

"Abgestorben" bedeutet, dass die Haarwurzeln nicht mehr mit Nährstoffen versorgt werden und sich vom Haarbalg lösen. Das -Trimm- Haar fällt nur schwer alleine aus und die abgestorbenen Haarwurzeln verursachen Juckreiz. Durch "scheuern" versucht der Hund, das tote Haar los zu werden.

Deshalb muss das abgestorbene tote Deckhaar herausgezupft werden, damit der Haarkanal für neues Haar frei ist. Oft hat der Hund bereits eine neue Haarschicht, die während des trimmen sichtbar wird.
Man nennt das den sog. "Rolling Coat".

Zu beachten ist, dass Handtrimmen (zupfen) nur bei Rauhaar-Hunden mit einer genetisch gut veranlagten Fellstruktur durchzuführen ist.

Drahthaarige und Rauhaarige Rassen sollten alle in bestimmten Zeitabständen getrimmt werden. Dadurch werden sie relativ pflegeleicht. An dem harten Haar setzt sich kaum Schmutz fest.  

Zum richtigen Zeitpunkt und fachgerecht ausgeführtes Trimmen, verschafft ihrem Hund nicht nur Erleichterung, sondern es fliegen auch keine Haare mehr in der Wohnung herum.

Wenn der Hund drei Monate alt ist, sollte man beginnen und im regelmäßigen Abstand von etwa drei bis vier Monaten weiterhin trimmen.

Die Häufigkeit hängt von der Rasse, der Haarform und Ihnen ab.

 

 

Vor - während & nach dem trimmen.

Deutlich ist der Farbunterschied und der Unterschied der Fellstruktur zu sehen.

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